Pressemitteilung:
Pressemitteilung zum Thema: „3. Startbahn am Flughafen München"
die 3. Startbahn am Flughafen München wurde genehmigt.
Der Kreisverband Neuburg / Schrobenhausen Bündnis90/Die Grünen haben sich bei ihrer letzten Sitzung eindeutig gegen das Projekt positioniert und
werden sich an dem Widerstand beteiligen.
Wir laden alle Gegner zur Demo
am 29. Oktober am Münchener Marienplatz, von 10 - 12 Uhr ein.
Abfahrt am Neuburger Bahnhof ist um 7:32 Uhr geplant.
Die Fahrtkosten des Bayerntickets (29,00 € für 5 Personen)
werden auf die Mittfahrer aufgeteilt.
Um eine Voranmeldung unter unserer neuen Tel. Nr. 08431-4310230 oder per Mail robert.wolff@gruene-neuburg.de wird gebeten.
- 3. Startbahn – überflüssig und an den BürgerInnen vorbei
- Einwendungen wurden nicht beachtet
- Grüne fordern Stopp auf politischem Weg
Die Gründe, die gegen eine 3. Startbahn sprechen sind vielfältig:
Der Flughafen München ist von den Flugbewegungen noch lange nicht an der Grenze seiner Kapazitäten.
Aus Klimaschutzaspekten ist das ein Irrsinnsprojekt, denn wir müssen an
einer CO2-Reduktion arbeiten und nicht den CO2-intensiven Flugverkehr
unterstützen.
Ganz zu schweigen von den Lärm- und Emissionsbelastungen der Menschen im Flughafenumland.
Der gewaltige Flächenverbrauch ist immens.
Wider besseres Wissen hat die Regierung von Oberbayern ein 1.000.000.000,00 Euro teures Projekt gebilligt, für das es keinerlei Bedarf gibt und das den Menschen im Flughafenumland weitere massive
Nachteile bringen wird. Es kann nicht sein, dass diese Entscheidung nur
auf Basis von Prognosen der Münchner Flughafengesellschaft gefällt wurde,
die längst von der Realität widerlegt worden sind. Auf die zahlreichen
Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger sei man dagegen kaum bzw. gar nicht eingegangen.
Die FMG habe mit insgesamt knapp 387.000 Starts und Landungen im
Jahr 2010 deutlich den Stand von 2005 (395.348) verfehlt, dem Jahr,
in dem die offiziellen Planungen für die 3. Startbahn begonnen wurden.
Laut Jahresbericht der Deutschen Flugsicherung am Flughafen München
wurden 2010 auch 1,8 Prozent weniger Flugbewegungen registriert als
2009 – und das habe schon als „Katastrophenjahr" gegolten.
Auch die
Zuwächse im Jahr 2011 haben sich als Strohfeuer erwiesen.
Bereits im Juni hatte die FMG wieder einen Rückgang der Flugbewegungen
um 1,2 % zu verzeichnen. Die Begründung für eine 3. Startbahn,
nämlich dass es jedes Jahr ein mehr an Flugbewegungen von rund 3 Prozent
geben soll, ist also weggefallen.“
Die Grünen fordern daher die Staatsregierung auf, die 3. Start- und Landebahn schnellstens auf politischem Wege zu stoppen. Außerdem dürfe die FMG mit dem Bau nicht vor dem Abschluss der Gerichtsverfahren beginnen.
Robert Wolff, Neuburg

