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10Jan

Pressemitteilung: Antrag auf Grünes Bürgerfreundliches Müllsystem


Die Landkreisbürger, wie auch unsere Mitglieder wünschen sich mehr Service.

Unsere Mitglieder haben bei der internen Umfrage für ein Holsystem gestimmt, unter der Voraussetzung, dass die Verwertungsquoten stabil bleiben.
Die Grüne Partei steht seit jeher für Schonung der Ressourcen, Vermeidung von Müll und bessere Wiederverwertung. Das bestehende System hat sich hinsichtlich der Verwertung der Wertstoffe bewährt. Es ermöglicht allen Bürgern sämtliche Wertstoffe an einem Ort abzugeben, es ist also nicht nötig unterschiedliche Abgabestellen anzufahren.
Durch die Erfassung auch finanziell interessanter Wertstoffe wie Metall und Elektronikschrott, und durch die
Gestaltung als Bringsystem sichert es stabile Gebühren.

Der Kreisverband ND-SOB setzt sich für folgendes System ein:

  • Restmüll und Biomüll werden nach wie vor abgeholt.
  • Zeitschriften und Papier werden (durch den Kreistag bereits beschlossen, ab 2013) ebenfalls abgeholt. Dadurch entfällt für die Bürger der Transport der in vielen Haushalten größte und schwerste Teil des Hausmülls zum Wertstoffhof.
  • Die bisher sehr differenziert zu erfassenden Kunststoffverpackungen können gesammelt und unsortiert am Wertstoffhof abgegeben werden. Wir erwarten dadurch eine höhere erfasste Menge an Verpackungsmüll (der bisher offensichtlich in der freien Landschaft entsorgt wurde)
    Außerdem können dann andere Kunststoffe, die bisher in den Restmüll wanderten, mit Inkrafttreten des neuen Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ebenfalls problemlos mit abgegeben werden.
  • Verlängerung oder/und Anpassung der Wertstoffhoföffnungszeiten an den Bedarf der Bürger. Das bedeutet, gezielte Verlängerung der Öffnungszeiten an stark genutzten Wertstoffhöfen, Verschiebung und eventuell gezielte Verlängerung der Öffnungszeiten an den restlichen Wertstoffhöfen.
  • Wir treten für eine bessere Verwertung der Wertstoffe ein. Dazu sind möglichst sortenreine Fraktionen nötig. Der Landkreis sorgt deshalb für eine Sortierung der gemischt erfassten Wertstoffe. Dazu übernimmt er gegebenenfalls die Sortierung selbst (z. B. durch Errichtung einer Sortieranlage) und sichert damit die stofflichen Verwertungsquoten und höhere Erlöse bei der Vermarktung.

 

Verfasst am 10.01.2012 um 19:18 Uhr von .
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