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25Aug

Grüner Wanninger 2012

Der Grüne Bezirkstag Oberbayern verleiht am 21.10.2012 im grünen Saal des Neuburger Schlosses den Kulturpreis „Grüner Wanninger“.

 

Eröffnungsrede:

Oberbürgermeister
Dr. Bernhard Gmehling

Laudatoren:

Sepp Dürr MdL

Norbert Mages Vorstandssprecher Ortsgruppe Neuburg

Musikalische Umrahmung:
Grillheimer Durchanand

Vegetarisches Buffet:
Neuburger Landfrauen

Die diesjährigen Preisträger

Grilheimer Durchanand

Sie fanden sich, ohne sich zu suchen. Wie so oft
Gutes aus guter Nachbarschaft entsteht, entstand auch
das „Grillheimer Durchanand“ aus der gemeinsamen
Liebe zur Musik. War die Volksmusik anfangs mit
Georg, Udo und Ludwig noch eine reine Männersache,
fand 1993 auch Margarethe den Weg zur bayerischen
Volksmusik. Als Zuagroaste ergänzte sie die Gruppe aus
Hörndl, Steirischer und Gitarre um ein weiteres Saiteninstrument.
Mit Begeisterung spielt das „Grillheimer
Durchanand“ das gesamte Repertoire an Volksmusik.
Dabei hat keiner der vier Berührungsängste, so werden
Stücke á la Zillertaler Schürzenjäger, traditionelle Gassenhauer
oder ursprüngliche Volksmusik gespielt.
Die etwas ungewöhnliche Zusammenstellung der
Instrumente – das Horn ist in „B“ gestimmt und die
Steirische mit ihrer speziellen Stimmung – erfordern
dabei von allen großes musikalisches Können. Neben
den technischen Finessen, die jeder in seiner Freizeit
meistert, experimentieren die Mitglieder auch mit alten
Formen ihrer Instrumente.
Ob Rhythmus-Instrument oder Raffele, eine frühe
Form der Zither, immer wieder werden Instrumente
ausprobiert und so beliebte Lieder neu interpretiert.
Dass Volksmusik ankommt, beweist auch die sich
wieder stärker verbreitende Tradition des „Hoagart´n“.
Musiker, Musikgruppen und Gäste treffen sich in einer
Wirtschaft, spielen, singen und freuen sich an der
Musik.
Dabei gilt auch hier das Motto der vier: „Mitanand´
ofanga, mitanand´ aufhörn“.

 

 

 

Sinninger Initiative gegen Rechts

Heute ist die „Sinninger Initiative gegen Rechts“
eine anerkannte Institution in der Gemeinde – das war
nicht immer so.
Als sich die Gründungsmitglieder 1998 zusammenfanden,
schieden sich die Geister noch daran, ob öffentliche
Aufmerksamkeit für die Treffen eines rechten
Waffennarrs tatsächlich notwendig seien. Doch mit der
Ansiedlung der Redaktion der NPD-Zeitung in Sinning
fanden 42 Bürger, dass jetzt der Punkt erreicht sei, selbst
laut zu werden und gehört zu werden.
Eine gemeinsame Stellungnahme gegen die rechten
Umtriebe wurde verfasst. Und trotz oder gerade wegen
eines Rundbriefs der „Deutschen Stimme“ beteiligten
sich über 250 Unterstützer an der Unterschriftenaktion.
Darauf fanden sich 150 Teilnehmer zu einer Demonstration
gegen die NPD ein. Obwohl sich noch wenige Einheimische
beteiligten, so zeigten doch DGB, Grüne,
antifaschistische Gruppierungen und PDS – hier wird
hingeschaut.
Als die „Sinninger Initiative gegen Rechts“ gegründet
wurde, wuchs mit ihr auch das Bewusstsein in der
Gemeinde. Die darauf folgenden Demonstrationen zeigten:
Rassismus, Fremdenhass und Ausgrenzung sind
keine Alternativen zu Demokratie, Toleranz und Offenheit.
Diese Offenheit vermitteln auch die Aktivitäten der
Initiative: Filmvorführungen, Konzerte, Kabarettveranstaltungen
und Vorträge.
Seit 14 Jahren gibt es die „Sinninger Initiative“, und
seit 2000 gibt es in Sinning keine NPD-Redaktion mehr!
„Wehret den Anfängen“ – die Sinninger Initiative
hat es ermöglicht.

 

Verfasst am 25.08.2012 um 12:54 Uhr von mit den Stichworten .
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